Organischer Dünger - Tannenland - Landmarkt, Garten & Weihnachtsbäume

Organischer Dünger


Kompost bis Hornspäne


Von Kompost bis Hornspäne – organische Düngemittel mit Langzeitwirkung.
Bei den organischen Düngern sind die düngenden Elemente meist in kohlenstoffhaltigen Verbindungen gebunden. Sie entfalten ihre düngende Wirkung langzeitiger und werden in der Regel weniger schnell ausgewaschen als mineralische Dünger. Organische Dünger sind normalerweise tierischen oder pflanzlichen Ursprungs. Abfallstoffe aus der Landwirtschaft (Wirtschaftsdünger) können als organische Dünger wiederverwendet werden.

Bekannte Beispiele für organische Dünger sind Guano, Hornspäne, Jauche, Pflanzenjauche, kompostierte Pflanzenreste und Knochenmehl. Die Umwandlung der pflanzlichen oder tierischen Abfallstoffe in pflanzenverfügbare Nährstoffe (Mineralisierung) ist ein langsamer, natürlicher Vorgang.

Nährstoffe können von Pflanzen ausschließlich in mineralischer Form (gelöst in Wasser) aufgenommen werden. Eine Pflanze kann organische Stoffe als solche nicht direkt aufnehmen. Das bedeutet, dass organische Stoffe im Boden immer erst im mineralische umgewandelt werden müssen.

Diese Aufgabe übernehmen u. a. Millionen von Mikroorganismen. Sie wandeln pflanzliches oder tierisches Material zunächst in Humus und anschließend in mineralische Nährstoffe um. Alle organischen Dünger unterliegen diesem langsamen natürlichen Umwandlungsprozess. Das bedeutet, dass die Nährstoffe eines Naturdüngers erst nach erfolgter Mineralisierung von der Pflanze genutzt werden können.

egesa garten Tipp-Tipp: Hornspäne – Bio-Dünger mit Langzeitwirkung
Hornspäne werden sowohl von Hobbygärtnern als auch von Gärtnereien eingesetzt und können ganzjährig verwendet werden. Hornspäne werden insbesondere vor der Aussaat bzw. einer anstehenden Pflanzung zur Anwendung gebracht. Großer Vorteil der Hornspäne ist die lang anhaltende Düngewirkung von 2 bis 3 Monaten. Der Stickstoffgehalt von Hornspänen liegt zwischen 13 und 15 Prozent. Bei der Anwendung von Hornspänen entstehen keine so genannten Auswaschverluste. Grund dafür ist, dass der in den Hornspänen enthaltene Phosphor erst im Boden seine Wirkung entfaltet. Das Hornmehl wird dabei einfach auf den Boden gestreut und leicht eingearbeitet. In der Regel genügen dabei 60 bis 80 g pro Quadratmeter. Auf den Boden wirken Hornspäne ph-neutral.

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